Die Swing-Tänze entstanden in den 1920er Jahren in den USA.
Damals teilte die Rassentrennung die Bevölkerung in zwei Hälften und verwehrte Farbigen den Zugang zu sehr vielen Orten, die den Weißen vorbehalten waren, darunter auch die Säle, in denen die Tanzbälle stattfanden. Als Reaktion auf diese Situation gründeten die Afroamerikaner in Harlem ihre eigenen Tanzsäle, die allen offen standen, unabhängig von ihrer Hautfarbe.
Zu diesen gehörte auch der mittlerweile berühmte Saal "Savoy". In diesem legendären Saal im Herzen von Harlem wurden die Swing-Tänze geboren. Damals warfen sich die Tänzer in Schale und tanzten in ledernen Straßenschuhen.
Diese Tänze, die fast völlig verschwunden waren und in den letzten Jahren allmählich wieder in Mode kamen, sind heute nicht nur in Frankreich, sondern auch in Schweden, den USA, Korea und vielen anderen Ländern ein Renner. Wie früher in Harlem tanzen die Tänzer gerne in schönen Straßenschuhen. Dennoch wählen sie ihre Schuhe nicht rein nach optischen Gesichtspunkten aus, da sie sonst Gefahr laufen, sich Füße, Knie und Rücken zu verletzen.
Die Kriterien für die Bequemlichkeit der Tänzer von heute sind folgende:
1. Weiche und dünne Materialien.
Für Tänzer kommt es nicht in Frage, drei Wochen damit zu verbringen, ihre Schuhe "kaputt zu machen". Sie stellen ihre neuen Schuhe auf eine harte Probe, indem sie sie stundenlang zum Tanzen tragen.
Deshalb müssen die Materialien, aus denen der Schuh besteht, dünn und weich sein. Das betrifft nicht nur die Leder und veganen Materialien - die in verschiedenen Qualitätsstufen vorkommen können -, sondern auch die Wahl der Fersenkappe. Diese sorgen dafür, dass der Schuh nicht in sich zusammenfällt. Wenn sie jedoch zu dick sind, versteifen sie den Schuh. Wenn sie zu hoch am Schuh angebracht sind (eine Entscheidung, die Hersteller oft treffen, damit ihre Schuhe im Ladenregal besser aussehen), stoßen sie gegen den oberen Teil der Ferse, was zu schmerzhaften Blasen führt.
2. Eine Einlegesohle aus dickem Schaumstoff.
Wiederholte Stöße schwächen unsere Fußsohlen und unsere Gelenke. Eine Einlegesohle aus dickem Schaumstoff dämpft Stöße auch bei wildem Tanzen.
Wenn man auf diesen Schaumstoff außerdem eine sehr dünne Schicht aus weichem Leder oder einem Material aus Mais, dessen Eigenschaften denen von Leder sehr ähnlich sind, aufnäht, kanndie Feuchtigkeit absorbiert und die Atmung des Fußesverbessert werden, ohne dass der bequeme, flauschige Look des Schaumstoffs verloren geht.
3. Eine Außensohle aus Leder oder Neolith.
Schließlich eine Außensohle aus Leder oder Neolith passt sich der Form an, die der Fuß bei jedem Schritt annimmt. Der Fuß atmet und bewegt sich entsprechend seiner natürlichen Kurven. Schließlich verleiht das Vernähen der Sohle mit der "Blake-Naht"-Technik mehr Festigkeit als eine einfache Verklebung, ohne den Schuh dicker oder die Sohle steifer zu machen.
Weil die Swivells-Schuhe so entworfen wurden, dass sie all diese Kriterien erfüllen, haben sie die Aufmerksamkeit der Swing-Tänzer auf sich gezogen.
Aber was für das Tanzen gilt, gilt natürlich auch für das tägliche Gehen! Ein Tag auf der Arbeit oder ein Tag, an dem man durch die Stadt trampelt, erfordert, dass man auf die Schuhe achtet, die man trägt. Wenn Sie sich für einen bequemen Schuh entscheiden, schützen Sie so Ihre Füße, Ihre Knie, Ihren Rücken und Ihre Laune!